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Wie Technologie die hohen Kosten der letzten Meile verringert

  •   4 min read

Wer freut sich nicht über einen „kostenlosen“ Versand? Doch in Wirklichkeit sind Lieferungen alles andere als kostenlos, und seit der Corona-Pandemie steigen die Kosten immer weiter. Was führt zu diesen hohen Kosten – und wie lassen diese sich senken?

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Seit im Frühjahr 2020 die ersten Lockdowns begannen, ist die Nachfrage nach Lieferdiensten enorm gestiegen. Es ist zu erwarten, dass der Umsatz des Onlinehandels bei einer Fortschreibung dieser Entwicklung bis 2024 alleine in Deutschland auf bis zu 120 Milliarden Euro ansteigen könnte. Bei zunehmendem Wachstum wäre ein Anstieg auf bis zu 141 Milliarden Euro zu erreichen. Doch die Anpassung an dieses rapide Wachstum des Liefermarkts ist für neue und etablierte Einzelhändler gleichermaßen eine Herausforderung. Der Grund dafür ist so einfach wie frustrierend: Lieferungen werden immer teurer.

Da viele verschiedene Händler um Anteile an diesem boomenden Markt konkurrieren, müssen die Unternehmen ihre Logistik-Strategie auf den Prüfstand stellen: Sie haben keine andere Wahl, als effizienter zu werden und ihre Kosten zu senken. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die sogenannte letzte Meile. Doch warum ist die letzte Meile so wichtig? Und wie kann Technologie dazu beitragen, die hohen Kosten von Lieferungen auf der letzten Meile zu senken?

Die letzte Meile ist der größte Kostentreiber in der Lieferkette

German-Die letzte Meile ist der größte Kostentreiber in der LieferketteVom Lager zur Haustür

Mit der weiter steigenden Nachfrage nach Lieferungen bis zur Haustür haben sich die Herausforderungen der letzten Meile Logistik rasch zu einem viel diskutierten Thema entwickelt. Im Bereich Transportlogistik bezieht sich der Begriff der letzten Meile auf den letzten Abschnitt einer Paketlieferung vom Lager oder Geschäft zur Haustür der Kund:innen. Einen Warencontainer zu einem Verteilzentrum transportieren zu lassen ist noch relativ günstig. Wenn aber die Produkte dann – gut organisiert, schnell und pünktlich – an hunderte oder tausende einzelne Haushalte verteilt werden müssen, entsteht eine ganz neue Herausforderung.

Bei vielen E-Commerce-Unternehmen sind mit der plötzlich steigenden Nachfrage nach Lieferungen in den vergangenen anderthalb Jahren die Herausforderungen der letzten Meile stärker in den Fokus gerückt. Anders gesagt: Unternehmen mit bestehenden Versandsystemen fällt es schwer, ihr Angebot auszuweiten, ohne dass sich Nachteile im Hinblick auf Gewinne, Lieferzeit und Zuverlässigkeit ergeben. Wirksame Hebel, die Herausforderungen der letzten Meile in Angriff zu nehmen, werden daher ein entscheidendes Thema für Unternehmen bleiben, die heute auf dem sich schnell verändernden E-Commerce-Markt konkurrenzfähig bleiben wollen. 

Gründe für den Preisanstieg von Lieferungen auf der letzten Meile

Daten ergeben, dass 41 % der Kosten der gesamten Lieferkette auf der letzten Meile anfallen. Zahlreiche kleine Lieferungen mit teilweise kurzfristigen Bestellungen erfordern den Einsatz großer und flexibler Flotten. Dabei treiben die folgenden Faktoren die Kosten in die Höhe: 

Ineffiziente Routenplanung – Je mehr Haltepunkte es gibt, desto längere Strecken wird das Fahrpersonal abseits der eigentlichen Hauptroute zurücklegen. Eine ineffiziente Routenplanung für die letzte Meile hat meist weniger Lieferungen pro Schicht zur Folge. Zwar macht die Strecke abseits der Hauptroute einen recht kleinen Teil der Gesamtstrecke aus, aber die Kosten für Kraftstoff und Fahrzeugwartung können sich schnell summieren, sobald die Unternehmen ihr Lieferangebot ausbauen.

Mehr Zeit auf der Straße – Anders als bei intermodalen oder Gütertransporten kann das Fahrpersonal bei einzelnen Lieferungen gezwungen sein, durch Stau zu navigieren. Diese unproduktive Zeit hat höhere Kraftstoff- und Wartungskosten zur Folge. Auch eine langsamere Fahrgeschwindigkeit verschlechtert die Kraftstoffeffizienz. Hohe Kraftstoffkosten können sich als große Hürde für Unternehmen erweisen, die mit der unmittelbaren Nachfrage des Marktes Schritt halten wollen, vor allem mit Hinblick auf die aktuell stetig steigenden Kraftstoffpreise.

Nachfrage nach flexiblen, transparenten Lieferzeitfenstern – Wenn Kund:innen nicht zuhause sind, um ihre Lieferung entgegenzunehmen, fallen die entsprechenden Transportkosten auf die Unternehmen zurück. Dass Kundinnen und Kunden mehrere Stunden oder gar den ganzen Tag für die Zustellung bereitstehen, ist keine Lösung und unrealistisch. Wenn ein Unternehmen die Flottenkapazität angesichts der größeren Nachfrage weiter ausbaut, steigen auch die Kosten fehlgeschlagener Lieferungen.

Ein effizienteres Liefersystem für die letzte Meile aufbauen

Trotz der genannten Probleme greift der Handel auf innovative Strategien zurück, um Kosten zu senken, Effizienz zu steigern, mehr Transparenz zu schaffen und das gesamte Logistiksystem für die letzte Meile zu optimieren. Zu den neuen Technologien mit vielversprechenden Resultaten gehören: 

A) KI-gesteuerte Routenplanung

Der Einsatz intelligenter Software kann Geschwindigkeit und Genauigkeit der Routenplanung deutlich verbessern. Intelligente Algorithmen ermöglichen komplexe Berechnungen fast in Echtzeit und mit deutlich geringerer Fehlerwahrscheinlichkeit. Mit der richtigen Navigation lassen sich ineffiziente Strecken und teure Verzögerungen durch Staus und Bauarbeiten vermeiden.

B) Automatische Disposition

Früher kontaktierten Disponentinnen und Disponenten das Fahrpersonal direkt, um deren Routen anzupassen. Heute übernimmt Technologie diese Aufgabe automatisch und informiert das Fahrpersonal sofort über Änderungen – ganz ohne menschliches Eingreifen. Eine Anwendung, die die Flotte eines Unternehmens in einem einheitlichen System verwaltet, macht die Disposition zum Kinderspiel und kann Lieferkosten auf der letzten Meile verringern.

C) Einfache Nachverfolgung der Lieferungen in Echtzeit 

Die Endkundinnen und -kunden wissen die Nachverfolgung von Lieferungen im Internet zu schätzen. Ein System, das E-Mails oder andere Nachrichten über den Lieferfortschritt verschickt, kann enorme Mengen Zeit und Geld sparen: Wenn die Empfänger:innen wissen, wo sich ihr Paket befindet, und wenn sie den voraussichtlichen Zustellzeitpunkt kennen, kontaktieren sie seltener den Kundendienst oder reichen eine Beschwerde ein. Mehr Transparenz in der Transportlogistik erleichtert es den Kundinnen und Kunden außerdem, sich auf die Lieferzeit einzustellen, was die Anzahl fehlgeschlagener Zustellungsversuche und die damit verbundenen hohen Kosten senkt.

Via Logistics ist die führende neue Technologie für Lieferlösungen auf der letzten Meile. Wir haben Partnerschaften mit Händlern und Lieferdiensten überall auf der Welt, von Los Angeles bis nach Tokio, und stellen technologiebasierte Lösungen für eine effiziente Lieferung bereit. Dank wirkungsvollen Algorithmen, die auf Millionen Fahrten und Lieferungen beruhen, lassen sich automatisierte Routenplanung und Disposition mit unserer Plattform schnell skalieren. Wir schätzen, dass Unternehmen durch eine Partnerschaft mit uns ihren Zeitaufwand für die Planung von Lieferungen auf der letzten Meile um bis zu 80 % senken können, während die Effizienz des Fahrpersonals um über 50 % steigt.

Um weitere Informationen über Via Logistics und die Vorteile der Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Technologiepartner zu erhalten, besuchen Sie unsere Website oder kontaktieren Sie uns unter logistics@ridewithvia.com.

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